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Komplettbundle der 8-bändigen Reihe Kartenhaus (Deutsch)

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SERIES: Kartenhaus Buch 1-8

BOOK TROPES: Badass-Heldin, Why Choose, Mystery, echte Feinde werden zu Liebenden, Geheimgesellschaft, Außenseiterin/Verstoßene, reiche Bullys, von der Akademie zur Universität, Wahlfamilie

So hätte es nicht sein sollen.

Die Evergreen Academy sollte mein Neustart sein. Mein Haar sah spitze aus. Meine Haut war makellos. Und endlich zeigte ich, was ich hatte, anstatt mich hinter meinen Klamotten zu verstecken.
Sogar auf Ryder zu treffen, konnte mich nicht aus der Bahn werfen. Na und, dann war er eben der Teufel mit den silbernen Augen, der mich jahrelang gequält hatte und jetzt meine neue Schule regierte – mit einer Gruppe von Jungs, die sich die Knights nennen. Die vier waren unglaublich reich, beneidenswert attraktiv … und unfassbar grausam.
Aber die Evergreen Knights machten mir keine Angst. Ich hatte meine eigenen Pläne, und es gab keinen Grund, mich in ihre kleine Welt hineinziehen zu lassen … bis eine schicksalhafte Nacht und ein Maskenball alles veränderten.
Ich sah etwas, das ich nicht hätte sehen sollen, und nun war ich markiert.
Sie werden alles versuchen, um mich zu brechen, aber sie haben keine Ahnung, mit was für Monstern ich bereits zu tun hatte. Sie wissen nicht, dass ich schon einmal gebrochen wurde.
Wenn sie versuchen wollen, es mit Valentina Moon aufzunehmen … dann nur zu.

LOOK INSIDE
Prolog

Große, verängstigte Augen starrten mich im Schein des glänzenden Stahls an, bis sie in dem Schwall der Flüssigkeit verschwanden. Sie floss am Metall hinunter, heiß und dick, und bahnte sich einen Weg zu meinen Fingern.

Jemand schrie. Schreckliche, durchdringende Schreie, die es mir unmöglich machten, mich zu konzentrieren. Sie machten es mir unmöglich, zu begreifen, was geschah.

Warum hörten sie nicht auf? Warum wurden sie nicht …

Oh, Moment …

Ich legte meine Hand an meine raue, schmerzende Kehle und beschmierte sie mit Blut.

Die schreiende Person war ich.

Kapitel Eins

»Puh. Größe XS.« Olivia hob meine Uniform mit zwei Fingern auf und warf sie sich über die Schulter. »Ich hatte auch mal Größe XS, du kleine Angeberin. Bevor du meine Taille ruiniert hast.«

Mein Spiegelbild rollte mit den Augen. »Wie oft soll ich mich noch dafür entschuldigen, dass ich geboren wurde?«

»Bis ich meine Figur zurückhabe!«

Ich prustete los, und nach einer Sekunde musste auch Mom lachen. Unser Gelächter erfüllte den Raum, bis ein leises Wimmern uns verstummen ließ.

Ich schloss meine Lippen und sah Adam im Spiegel an. Bitte wach nicht auf. Bitte wach nicht auf!

Das Baby regte sich in meinem Bett und verzog sein kleines Gesicht, während ich den Atem anhielt. Nach einigen angespannten Sekunden entspannten sich seine Gesichtszüge und er schlief wieder ein.

Ich atmete erleichtert auf und griff nach meiner Bürste. Adam hatte sich den ganzen Morgen gegen seinen Mittagsschlaf gewehrt und dabei so laut geschrien und geweint, dass die Nachbarn gedacht haben müssen, wir würden hier jemanden umbringen. Es dauerte so lange, bis er endlich eingeschlafen war, dass ich ernsthaft Gefahr lief, an meinem ersten Tag an der Evergreen Academy zu spät zu kommen.

»Das war knapp«, sagte Olivia. Sie griff nach der Decke und streifte sie dem Baby bis zum Kinn. Sie ließ sich zurück auf das Bett fallen, stützte sich auf einen Arm und beobachtete mich im Spiegel.

Olivia, wie ich sie in der Öffentlichkeit nennen sollte, sah für ihre fünfunddreißig Jahre immer noch umwerfend aus, obwohl sie sich darüber beschwerte, dass ich ihre Figur ruiniert hatte. Moms kastanienbraunes Haar fiel ihr in sanften Wellen auf die Schultern und umrahmte ein herzförmiges Gesicht, eine griechische Nase und leuchtend grüne Augen mit goldenen Akzenten.

Dieses Gesicht war mein Gesicht. Wir sahen uns so ähnlich, dass die Leute sie fragten, ob sie meine ältere Schwester sei, und das gefiel Mom sehr. Ihre braunen Locken waren noch nicht grau geworden und auch von Falten war sie bislang verschont geblieben. Sie war noch jung und stand in der Blüte ihres Lebens. Wenn man sie fragen würde.

»Bist du dir sicher, Kleine?« Ihre Hand, die über mein Haar strich, hielt inne, als ich mich aus meinen Gedanken riss. Ich begegnete Olivias Augen im Spiegel. »Diese schicke neue Schule«, stellte sie klar. »An der Joe Young High war alles anders für dich. Dort hattest du Freunde.«

»Ich werde neue Freunde finden«, versicherte ich. Ich lächelte mein Spiegelbild an, zog meine Lippen zurück und grinste breit. Das Lächeln zitterte, als hätten die Muskeln vergessen, wie das geht. Es begann, wie eine Grimasse auszusehen, und ich ließ es lieber bleiben.

Kein Grund zur Sorge. Von jetzt an wird alles anders. Bald … wird mein Lächeln echt sein.

»Das ist eine einmalige Gelegenheit, Mom«, fuhr ich fort. »Das ist die Chance. Natürlich bin ich mir bei dieser Schule sicher.«

Olivia seufzte. »Ich will nur nicht, dass du denkst, du müsstest gehen, wegen …«

Mein Griff um die Bürste wurde fester. »Mom.«

»… allem, was passiert ist …«

»Mom!«

Adam zuckte bei meiner lauten Stimme zusammen, aber ich beachtete ihn nicht weiter, als ich mich zu Mom umdrehte. Sie erwiderte meinen Blick, ohne mit der Wimper zu zucken. Das war die ernste Olivia. Diese Seite von Mom kannte ich nur flüchtig.

»Sieh mich nicht so an«, sagte sie ruhig. »Ich will nur sicherstellen, dass du weißt, dass die Entscheidung bei dir liegt. Wenn du nicht gehen willst, dann musst du auch nicht.«

Die Anspannung löste sich von meinen Schultern. »Ich weiß. Es tut mir leid.« Ich holte tief Luft und stieß sie wieder aus. »Aber ich will genau das, Mom. Kinder aus der ganzen Welt kämpfen darum, hier aufgenommen zu werden. Eine Schule, wie die Evergreen Academy auf der Bewerbung zu haben, garantiert so ziemlich automatisch die Zulassung an jeder Universität des Landes. Ich werde hingehen, meinen Abschluss machen, auf eine gute Universität gehen, einen noch besseren Job bekommen und dann«, mein Blick schweifte durch mein Zimmer, »werde ich uns hier rausholen.«

Olivia musterte mich einen Moment lang, dann schenkte sie mir ein Lächeln. »Freut mich zu hören, Kleine. Du kaufst deiner Mutter ein großes Haus und stattest sie mit Diamanten und Perlen aus. Das ist wirklich das Mindeste, was du tun kannst.«

Ich schnaubte. »Lass mich raten, das ist das Mindeste, was ich tun kann, nachdem ich deine Figur ruiniert habe?«

Sie tippte sich an die Nase und zwinkerte. »Ganz genau.«

Ich schüttelte den Kopf und ging die fünf Schritte auf die andere Seite des Bettes, um meine Uniform vom Boden aufzuheben. Mein Zimmer war einfach so klein.

Ich schaute mich in dem Raum um und ließ den königsblauen Stoff mit eingesticktem Wappen von meinen Fingerspitzen baumeln. Mein altes und mein neues Leben.

Die Risse im Putz fielen mir sofort ins Auge. Ich hatte versucht, das Schlimmste mit Postern zu überdecken, vor allem das Loch, das entstanden war, als einer von Moms Ex-Freunden seine Faust durch die Wand schlug, aber das hässliche Kotzgrün, das der Vermieter uns nicht überstreichen lassen wollte, ließ sich nicht überdecken.

Die braunen Flecken an der Decke, die von dem undichten Dach stammten, waren nicht zu verbergen. Es ließ sich nicht verheimlichen, wie eng der Raum war. Durch Adams Kinderbett, das in die Ecke geschoben wurde, in der früher mein Schreibtisch stand, schien er noch kleiner geworden zu sein. Dieser Schreibtisch befand sich jetzt im Wohn-/Küchen-/Essbereich. Wir aßen daran, seit Moms letzter Freund unseren alten Esstisch zerstört hatte und wir uns keinen neuen leisten konnten.

Diese winzige Zweizimmerwohnung im ärmsten Teil von Wakefield war in den letzten zwölf Jahren mein Zuhause gewesen. Das Leben in einer Sozialwohnung ist so grandios, wie man es sich vorstellt. Trotzdem war es besser, als von einer Couch zur nächsten ziehen zu müssen, nachdem Moms Eltern ihrer schwangeren, zwanzigjährigen Tochter, die die Uni abgebrochen hatte, die Tür vor der Nase zugeschlagen hatten. Und es war sicherlich besser als die Straßenecke, an der wir eine Zeit lang wohnten, als ich zwei Jahre alt war.

Das war alles, was ich je gekannt habe … aber jetzt sollte sich mein Leben in jeder Hinsicht ändern.

Ich öffnete die Tür meines Kleiderschranks und verschwand dahinter. Sie schirmte mich ab, während ich aus meinem Schlafanzug in meine neue Uniform schlüpfte.

Das Oberteil des Kleides schmiegte sich an meine Kurven, während der Rock in der Taille ausgestellt war. Die Uniform war einfarbig blau, bis auf den steifen weißen Kragen, der sich um meinen Hals legte. Es hatte eindeutig etwas von Wednesday Addams, aber für eine Schuluniform war es immer noch ziemlich stilvoll.

»Wenn das so ist«, meldete sich Mom zu Wort, während ich mein langes, braunes Haar aus dem Kleid zerrte. »Da du dir mit der Schule sicher bist, gibt es keinen Grund für mich, heute Abend nicht mit Marcy und Jeanine auszugehen. Sie haben mich eingeladen, um zu feiern, dass mein Kind in die beste Schule des Landes aufgenommen wurde.«

»Ähm, es gibt da aber ein kleines Problem.« Ich steckte meinen Kopf heraus, um ihr einen Blick zuzuwerfen. »Wer wird auf Adam aufpassen?«

Sie winkte ab. »Dafür gibt es doch Babysitter. Da ist dieser neue Club, der in der Fourth Street eröffnet hat. Ich wollte dort unbedingt mal hin, und wenn sie die Rechnung übernehmen, gibt es keinen Grund, nicht hinzugehen.«

Ich schob die Schranktür zu und eilte zurück zum Waschtisch, um mein Haar zu frisieren. Ich musste mich beeilen. Ich durfte an meinem ersten Tag nicht zu spät kommen.

»Okay, aber wen willst du fragen?«, wollte ich wissen, während ich mein Haar zurückzog und es mit einem Haargummi zusammenband. »Nicht Monica. Das letzte Mal hat sie die ganze Zeit damit verbracht, unsere Stromrechnung in die Höhe zu treiben und ihm nicht einmal die Windel gewechselt. Und nicht Dorcas, sie …«

Mom hievte sich von meinem Bett. »Entspann dich. Mrs. Potter aus dem fünften Stock wird auf ihn aufpassen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Val.« Sie trat hinter mich und schnippte mit dem Finger an meinen Hinterkopf.

»Hey!«

»Das ist nicht mein erstes Kind. Ich weiß, was ich tue.«

»Darüber kann man streiten«, murmelte ich leise, aber nicht leise genug.

»Was hast du gesagt?« Mom packte mich von hinten. Ich schrie auf, als sie mich auf den Boden rang. »Pass auf dein freches Mundwerk auf«, mahnte sie mich, während sie mein Gesicht mit Küssen überhäufte. »Ich bin das Nonplusultra unter den Müttern. Besser als ich geht es nicht.«

Ich musste so lachen, dass ich nicht antworten konnte. Es war schon eine Weile her, dass wir so rumgealbert hatten … und noch länger, dass ich so gelacht hatte.

Plötzlich unterbrach ein Wimmern unseren Spaß.

»Sieh nur, was du jetzt angerichtet hast.« Mom stand auf und hob den weinenden Adam hoch. »Ich werde ihm ein Fläschchen geben, während du dich fertig machst.«

Sie brachte ihn hinaus, und ich beeilte mich, ihren Anweisungen zu folgen. Im Handumdrehen stand ich vor der Wohnungstür, mit meinen Koffern zu meinen Füßen. Jetzt war es also so weit.

Die Fahrt mit dem klapprigen Aufzug nach unten hatte etwas Endgültiges an sich. Ich wusste, dass ich am Ende des Semesters zurückkehren würde, aber dennoch konnte ich das Gefühl nicht loswerden, dass alles anders sein würde.

Gut. Ich möchte, dass sich alles ändert. Ich versuchte es noch einmal mit einem Lächeln. Die Evergreen Academy wird das Beste sein, was mir je passiert ist.

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Komplettbundle der 8-bändigen Reihe Kartenhaus (Deutsch)
Komplettbundle der 8-bändigen Reihe Kartenhaus (Deutsch) Sale price$19.99 Regular price$47.92
★★★★★

What Readers Are Saying

„Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen, mein Herz erobert und es einfach nicht mehr losgelassen! Die Bösewichte waren wirklich abgrundtief böse. Die Heldin war unglaublich stark! Ich wollte am liebsten nach ihr greifen und ihre Hand halten. Die Geheimnisse und Wendungen … Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht und endlich Antworten zu bekommen! Ich schnappe mir jetzt sofort den zweiten Band!“

One Author. Two Names. Infinite Obsession.

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Romance that ruins you. Fantasy that haunts you.

Ruby Vincent (and her alter ego, R.A. Vincent) writes dark, steamy, twist-filled romance for readers who like their stories with bite.

When she’s not creating morally gray men and the fierce women who challenge them, you’ll find her traveling the world, sipping oolong tea, and bingeing her way through a stack of romance novels—with her daughter cheering her on.

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